Kinesiologie
Die Kinesiologie ist eine ganzheitliche Methode , die sich mit der Psyche und dem Körper eines Menschen mittels kinesiologischem Test beschäftigt. Die Basis der Kinesiologie ist die Regulationsfähigkeit bei der zu Beginn durch einen Muskeltest festgestellt werden kann, ob das Autonome Nervensystem regulationsfähig ist, oder ob eine Einschränkung vorliegt. Dieser spezielle Test, der auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht, aber auch eine Kunst ist, die sorgfältig erlernt werden muss, ermöglicht es uns, den Körper als Bio-Feedback-Messgerät zu eichen und zu verwenden.
In der kinesiologischen Sitzung habe ich nach eingehendem Gespräch die Möglichkeit, über den Muskeltest einen Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten zu führen. Durch das Wiedererinnern können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle des Klienten lösen und durch verschiedenste Maßnahmen "befreit" werden. Bei jedem einschneidenden Ereignis entstehen in unserem Unterbewusstsein einschränkende Glaubenssätze, die lebenslang gespeichert werden. Sätze wie "Ich bin nicht liebenswert" oder "Ich bin schwach" beeinflussen unser Verhalten im täglichen Leben. Je mehr einschränkende Glaubenssätze durch unser Unterbewusstsein wirken, desto mehr sucht der Körper einen Ausweg in Form von chronischen Beschwerden und Schmerzzuständen aller Art. Ziel einer jeden Intervention ist es, die einschränkenden Glaubenssätze durch neue, freimachende zu ersetzen. Darüber hinaus kann man es anwenden, um herauszufinden, welche Meridiane oder Organe geschwächt oder eingeschränkt sind. Natürlich ermöglicht diese Testung eine weitaus größere Bandbreite am Möglichkeiten: Z.B. das Erkennen von Unverträglichkeiten und Störfeldern und anderer Ursachen körperlicher Probleme.
Wenn wir kinesiologisch testen, ist das autonome Nervensystem (ANS) daran beteiligt; ist das ANS Regulationsfähig werden die Organe ausreichend versorgt und können so gesund bleiben oder sich regenerieren. Wird das ANS (dauerhaft) unter Stress gesetzt, durch Substanzen, Lebensmittel, Störfelder oder Situationen, sind wir angespannt, unsere Organe, unser System werden nicht mehr ausreichend versorgt. Unsere Regulationsfähigkeit ist eingeschränkt. Wir können Unverträglichkeiten, Blockaden oder sogar Krankheiten entwickeln. Um den Muskeltest zu verstehen, betrachten wir uns naturwissenschaftlich das Autonome Nervensystem (ANS): Es hat eine besondere Rolle in unserem Körper, weil es das einzige System ist, das jede lebendige Zelle erreicht. Jede lebendige Zelle hat einen Ast des ANS in ihrer Umgebung. Die ANS-Fasern enden in der Matrix des Grundsystems (dem Extrazellulärraum); daher können wir über das ANS alle Informationen aus diesem Raum oder Gewebe bekommen. Fibrozyten sind die Zellen die im Bindegewebe liegen und ständig mit dem ANS kommunizieren. Diese Zellen sagen dem ANS: Es ist zu sauer hier, es liegt zuviel Eiweiß im Gewebe - bitte abtransportieren. Oder es ist zu wenig vorhanden, es wird Zucker usw. gebraucht. Das Autonome Nervensystem beinhaltet Sympathikus und Parasympathikus und heißt ANS, weil man davon ausgeht, dass die Funktionen nicht unter der Kontrolle des Willens stehen, sondern von einem Teil des Unbewussten gesteuert sind, das heißt sie sind autonom sie machen ihr eigenes Ding.
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